Hinweis zum Bezug der Reihe und einzelner Exemplare

Die Schriftenreihe „Digital Communication Research“ wird von der Fachgruppe „Digitale Kommunikation“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft heraugegeben.

Der Verlag hat den Vertrieb der Printexemplare der Reihe übernommen. Bestellungen sind nur direkt beim Verlag möglich.


 

Martin Emmer / Christian Strippel (Hrsg.): Kommunikationspolitik für die digitale Gesellschaft

Zusammenfassung: Die fortschreitende Digitalisierung der Gesellschaft stellt die nationale und internationale Kommunikationspolitik und Medienregulierung vor eine Fülle neuer Herausforderungen: Themen wie Internetkriminalität, Daten- und Jugendschutz oder Urheber- und Leistungsschutzrecht stehen insbesondere in Europa und den USA weit oben auf der politischen und medialen Agenda. In diesem Sammelband werden die bisherigen und aktuellen Entwicklungen in diesem Politikfeld mit empirischen und theoretischen Analysen konfrontiert und der netzpolitische Diskurs so um kommunikations- und politikwissenschaftliche Perspektiven ergänzt. Im Fokus der elf Beiträge stehen dabei ganz grundsätzliche Herausforderungen der Digitalisierung für die Kommunikationspolitik, die von der Politik aus der Digitalisierung gezogenen kommunikationspolitischen Konsequenzen sowie der gesellschaftliche Diskurs über die politischen Antworten auf den digitalen Medienwandel.

Diese Publikation erscheint Open Access und ist lizensiert unter Creative Commons Attribution 4.0 (CC-BY 4.0).
Die persistente Langzeitarchivierung erfolgt mit Hilfe des Social Science Open Access Repository sowie der Registrierungsagentur für Sozial- und Wirtschaftsdaten da|ra.


ISSN: 2198-7610           DOI 10.17174/dcr.v1.0 (SSOAR)          Download Band 1pdf


Inhalt

Christina Schumann, Monika Taddicken, Martin Emmer, Martin Welker & Jens Wolling
Vorwort der Reihenherausgeber/innen zum ersten Band

Martin Emmer & Christian Strippel
Kommunikationspolitik und Medienregulierung im digitalen Wandel

I   HERAUSFORDERUNGEN DER DIGITALISIERUNG

Carsten Brosda
Orientierung in der digitalen Unübersichtlichkeit. Zur medienpolitischen Relevanz der Kommunikationswissenschaft

Gerhard Vowe & Philipp Henn
„Konvergenz“ – Klärung eines kommunikationswissenschaftlichen Schlüsselbegriffs

Dirk Arnold
Typologie von Medienregulierungsstilen in Europa

II   PROBLEMFELDER UND ANSÄTZE DER MEDIENREGULIERUNG

Simon Schuster, Pascal Jürgens, Dieter Dörr, Birgit Stark & Melanie Magin
Neutralität, Transparenz und Kompetenz – Rechtliche Ansatzpunkte für eine Neuregulierung des Suchmaschinenmarktes

Adrian Rauchfleisch & Jean-François Mayoraz
Die Rolle von Sina Weibo im „Kampf um die öffentliche Meinung“ in China

Thomas N. Friemel & Mareike Dötsch
Online Reader Comments as Indicator for Perceived Public Opinion

Alexander Rihl & Jan Krone
Medienförderung: Programm- und Kommunikationsanalyse. Nichtkommerzieller Rundfunk in Österreich – Campus & City Radio 94,4

III   KOMMUNIKATIONSPOLITIK IN DER DISKUSSION

Katrin Tonndorf
Bürgerrecht vs. Urheberrecht. Der öffentliche Interessenskonflikt um ACTA und seine Darstellung in der deutschen Medienberichterstattung

Saskia Sell & Simon Berghofer
Netzwerte: Emergente transnationale Normen im Internetregulierungsdiskurs. Eine vergleichende Analyse netzbasierter Aushandlungsprozesse zu SOPA (USA, 2011-2012) und dem Zugangserschwerungsgesetz (D, 2008-2011)

Sarah Anne Ganter & Peter Maurer
Von der Medien- zur Netzpolitik? Eine Analyse des Leistungsschutzrechts für Presseverlage in Deutschland

Maria Löblich & Francesca Musiani
Netzneutralität aus öffentlichkeitstheoretischer Sicht. Kommunikationswissenschaftliche Dimensionen der Debatte


Emmer, M., & Strippel, C. (2015). Kommunikationspolitik für die digitale Gesellschaft. doi: 10.17174/dcr.v1.0


 

Diese Publikation erscheint Open Access und ist lizensiert unter Creative Commons Attribution 4.0 (CC-BY 4.0).
Die persistente Langzeitarchivierung erfolgt mit Hilfe des Social Science Open Access Repository sowie der Registrierungsagentur für Sozial- und Wirtschaftsdaten da|ra.